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Fräsen von großen, aber filigranen Alu-Teilen

Riesen-Spinne krabbelt bei Hermle

Hermle hat sich zur Hausausstellung 2013 einen besonderen Gast eingeladen: Auf einer fünfachsigen C50U entstand in rund 20 Bearbeitungsstunden ›Boris the Spider‹ aus Vollaluminium. Die Spinne ist Maskottchen und Teil des Markenzeichens von Delcam.
Boris the Spider
Aufgespannt: Gut erkennbar sind die ›Schwimmhäute‹ zwischen den Beinen, mit denen die Spinne während der Bearbeitung gestützt wurde.
Gefräst wurde ›Boris‹ auf einer fünfachsigen Hermle C50U, ausgerüstet mit Rundtisch und Heidenhain iTNC530, aus einer 145 mm dicken Aluminiumscheibe (AlMgSi1) mit 700 mm Durchmesser komplett in einer Aufspannung. Grundsätzlich ging es darum, die trotz seiner Größe extrem filigrane Struktur des zwei Kilogramm wiegenden Boris aus dem zylindrischen Rohteil heraus zu fräsen.
»Um das Werkstück nicht zu verformen, musste ein zu hoher Schnittdruck ebenso vermieden werden wie ein zu großer Wärmeaufbau«, erklärt Marcus Warga von Delcam, der die teils hochkomplizierten NC-Programme mit der Programmiersoftware Powermill generiert hat. Da wegen der beachtlichen Ausmaße der Spinne die Kollisionsgefahr im Maschinenraum groß war, kamen relativ lange Werkzeuge von mindestens 250 mm Länge zum Einsatz, was an die Programmierung besondere Anforderungen stellte.
Boris the Spider
Aus dem Vollen: Die fertig gefräste Aluminium-Spinne ist etwa einen halben Meter groß und wiegt ziemlich genau zwei Kilogramm.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Zuschauer bei den Achsbewegungen zum Schlichten des Hinterleibs von Boris, die die exakte Arbeitsweise der C50U sichtbar machten.
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