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AMB 2014

Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung


Zur AMB 2014 werden vom 16. bis 20. September rund 1300 Aussteller und über 90.000 Messebesucher aus ganz Europa und Übersee erwartet. Auf rund 105.000 Bruttoquadratmetern werden Innovationen und Weiterentwicklungen aus der Zerspantechnik und der Präzisionswerkzeugindustrie, aber auch Spannzeuge, CAD, CAM, CAE, Software, Schleifmaschinen, Werkstück- und Werkzeughandhabung sowie Messtechnik gezeigt. Unterstützt wird die AMB 2014 von den ideellen Trägerverbänden VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge, VDMA Fachverband Software sowie VDW-Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. Die Schirmherrschaft für die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Veranstaltung hat der baden-württembergische Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid übernommen.
Alle Infos zur Messe finden Sie unter www.amb-messe.de
Besucherandrang im Eingangsbereich, AMB 2012. Bild: Messe Stuttgart
Besucherandrang im Eingangsbereich, AMB 2012. Bild: Messe Stuttgart

Der Veranstalter Landesmesse Stuttgart GmbH hat Aussteller der AMB 2014 und Wissenschaftler zur intelligenten Produktion „Industrie 4.0“ befragt.

Dynamische und zunehmend komplexe Fertigungsprozesse kennzeichnen die Anforderungen, denen der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenbau gerecht werden muss, um eine immer effizientere und flexiblere Produktion zu gewährleisten. »Erfahrungsgemäß stellen viele Unternehmen ihre Innovationen im Präzisionswerkzeug- und Werkzeugmaschinenbau erstmals auf der AMB der Öffentlichkeit vor«, betont Gunnar Mey, Projektleiter Präzisionswerkzeuge und Peripherie der AMB. »Egal, ob es um die intelligente Vernetzung der Produktionsmaschinen und –stätten geht, um die Analyse von Maschinendaten für mehr Produktqualität und weniger Fehler im Prozess, ob es um hochflexible, modulare Maschinenanlagen oder neue Serviceangebote rund um die intelligente Produktion geht: Auf der AMB wird es zu sehen sein.« Einige Aussteller geben bereits einen Ausblick auf die AMB 2014 und Wissenschaftler beschreiben, wohin der Trend geht:
Interessante Begegnungen - wie hier in Halle 1 der AMB 2012 - wird es auch dieses Jahr geben. Bild: Messe Stuttgart
Interessante Begegnungen - wie hier in Halle 1 der AMB 2012 - wird es auch dieses Jahr geben. Bild: Messe Stuttgart

Vernetzte, intelligente Produktionsanlagen

Sensorgestützte, intelligent vernetzte Steuerungssysteme und drahtlos kommunizierende Produktionsmaschinen können Produktionsanlagen überwachen, optimieren, umgestalten. »Nur wer seine Produktion zum Mitdenken bringt, kann künftig die nötige Qualität, Flexibilität und Verfügbarkeit gewährleisten, um global wettbewerbsfähig zu sein. Ein großes Thema in diesem Zusammenhang ist die Analyse von Unterbrechungen bei der Werkzeugbearbeitung und bei der Werkzeugversorgung. Wer diese Unterbrechungen eindämmen will, muss zuerst einmal verstehen, wann, warum und wo sie auftreten.«
(Holger Langhans, Director Walter Multiply, Walter AG)

Modulare Werkzeugmaschinen

Die neue Generation der Werkzeugmaschinen und der Präzisionswerkzeuge zeichnet sich durch Modularität und Intelligenz aus. Um dies bieten zu können ist eine internationale Zusammenarbeit oft unumgänglich: »Shenyang Machine Tool (Group) Co., Ltd, der größte chinesische Werkzeug-maschinenhersteller, wird zur AMB 2014 eine komplette Maschinenreihe vorstellen, jeweils in unterschiedlichen Ausbaustufen. Wir gehen mit diesen Maschinen in Richtung Modularität. Unsere Strategie lautet: Plattform, Modul, Kundenanforderung. In fünf Jahren wird es von SMTCL nur noch Maschinen geben, die in Deutschland entwickelt worden sind. Die Plattformen werden dann in China in großen Stückzahlen für die Weltmärkte gebaut. In Aschersleben, wo wir 20 Millionen Euro in die Fertigung investiert haben, werden Präzisionsteile – die Module – hergestellt.«
(Dr. Ömer Sahin Ganiyusufoglu, Berater des Chairman Shenyang Machine Tool (Group) Co., Ltd.)

Neue Verbundwerkstoffe, intelligenter Werkzeugwechsel und mehr

Innovationstreiber, wie zum Beispiel neue Verbundwerkstoffe im Leichtbau, bringen die Branche voran, stellen sie aber auch vor neue Herausforderungen: »Da speziell die Zerspanungswerkzeuge bei der Bearbeitung von Faserverbundwerkstoffen einer starken Abrasion unterliegen, wird die Bedeutung der Sensorik sowie das Monitoring des Schwingungsverhaltens von Lagern, Achsen, Spindeln und Werkzeugen an Bedeutung gewinnen. Mit einer umfassenden Überwachung des Zerspanungsprozesses durch eine Komet Brinkhaus Lösung haben wir die Gewähr den Werkzeugwechsel vor dem Standzeitende vorzunehmen.«
(Peter Büttler, Director Business Development, Komet Schweiz AG)

Neue Geschäftsmodelle und Serviceangebote rund um Big Data

Vernetzte Steuerungssysteme und Produktionsmaschinen produzieren eine Vielzahl von Daten, die zur Auswertung, Anpassung, Optimierung und Umgestaltung von Fertigungsprozessen herangezogen werden können. Neue Serviceleistungen zeichnen sich ab: „Durch offene Netzwerke und smarte Objekte bekommen wir Unmengen zusätzlicher Daten. Diese Daten sind äußerst interessant für beispielsweise eine vorausschauende Instandhaltung.“
(Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Detlef Zühlke, DFKI GmbH, Innovative Fabriksysteme)
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